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Drei DM-Vierte für den LC Rehlingen

Drei DM-Vierte für den LC Rehlingen
Drei DM-Vierte für den LC Rehlingen

Die kleine dreiköpfige Delegation des LC Rehlingen hat bei den Deutschen Hallenmeisterschaften in Dortmund an diesem Wochenende sehr respektable Resultate erzielt. Michael Bryan, Christian von Eitzen und Joana Staub wurden Vierte.

Am Samstag standen die 60 Meter und die Vorläufe für die Mittelstrecken an. LCR-Neuling Michael Bryan war als Süddeutscher Vizemeister mit einer Jahresbestzeit von 6,71 Sekunden angereist. Im 60-Meter-Vorlauf qualifizierte er sich als Vierter seines Vorlaufs mit der zwölftbesten Zeit für den Zwischenlauf. Dort steigerte er sich deutlich auf 6,72 Sekunden, übrigens mit der kürzesten Reaktionszeit aller Teilnehmer (0,128 Sek.). Im hochklassigen Finale reagierte er nach dem Startschuss sogar noch schneller (0,120 Sek.) und rannte zu einer neuen Jahresbestzeit von 6,70 Sekunden. Damit wurde er Vierter hinter seinem Trainingskollegen Thanusanth Balasubramaniam, der mit 6,67 Sekunden einen neuen Landesrekord aufstellte. „Ich bin etwas enttäuscht“, meinte Michael Bryan, der auf eine Medaille spekuliert hatte. Im Gegensatz zu ihm hielten die Rehlinger Vereinsvertreter mit Thomas Klein an der Spitze das Ergebnis für erstaunlich gut. Denn Michael Bryan litt unter Muskelproblemen im linken Oberschenkel.

Über 1.500 Meter wurde Joana Staub im zweiten von drei Vorläufen Zweite hinter der WM-Teilnehmerin Hannah Klein in 4:27,22 Minuten. Damit qualifizierte sie sich direkt für den Endlauf am Sonntag. Christian von Eitzen hatte es über 800 Meter noch leichter. Da von den 9 gemeldeten Teilnehmern nur 6 starten wollten, fiel der Vorlauf aus. Im Endlauf reiht er sich nach der Startkurve an der vierten Stelle ein und hielt diese Position bis ins Ziel. Mit 1:50,87 Minuten stellte er eine persönliche Hallenbestleistung auf und zeigte sich angesichts der Umstände mit dem Ergebnis zufrieden. Seine bisherigen Leistungen in diesem Jahr litten nämlich unter einem Drüsenfieber, das vor einiger Zeit diagnostiziert worden war. „Ich kann mich nicht beschweren“, stellte er fest, „Ich bin Bestzeit gelaufen.“

Joana Staub, die dieses Jahr in die Aktivenklasse aufgestiegen ist, wurde in einem taktischen Rennen über 1.500 Meter Vierte. Drei Runden lang hielt sie sich neben der Kölnerin Linda Wrede laufend an zweiter Stelle auf. Nach 700 Metern hatte sie genug von dem mäßigen Tempo und übernahm mit einer Temposteigerung die Spitze bis 300 Meter vor Schluss, als die routinierten Diana Sujew (LG Eintracht Frankfurt) und Hanna Klein (SG Schorndorf) vorbeizogen. In der letzten Runde kämpfte sich auch Vera Hoffmann (ASV Köln) an ihr vorbei.

 

Lutwin Jungmann

 

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