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Radtour im Odenwald - 23. - 28. Juni 2018

Radtour im Odenwald  - 23. - 28. Juni 2018
Radtour im Odenwald  - 23. - 28. Juni 2018

Teilnehmer: Matthias Schuhmacher, Hermann Kerber, Arno Zimmer, Peter Fischer, Klaus Eisenbarth, Wolfgang Schütz, Raimund Schäfer, Joachim Reinert, Rainer Gier, Kajo Hilt, Rolf Magar

Gut untergebracht und verpflegt waren wir im Landgasthof Grüner Baum in Gammelsbach, ca. 20 km nördlich von Heidelberg. Das einzig Negative im Gasthof waren die zahlreichen Stubenfliegen, die uns aus den umliegenden Gehöften ihre Aufwartung machten. Die netten und aufmerksamen Bedienungen waren ebenso emsig wie die ungeliebten Insekten.

In unterschiedlichen Gruppen wurde bei guten Wetterbedingungen der hügelige Odenwald(es geht meist nur rauf oder runter) per Rad abgefahren. Hierbei summierten sich jeden Tag erhebliche Höhenmeter. Neckarsteinach, Heidelberg, Beerfelden, Affolterbach, Wald-Michelbach, Miltenberg am Main, Michelstadt, Bad König und das Mossautal waren nur einige Stationen.

Die längste Tour ging über anstrengende 135 km mit 1.600 Höhenmetern und Anstiegen bis 12 %.

Hermann, Matthias und Klaus machten auch zu Fuß leidige Bekanntschaft mit dem buckligen Gelände.

Eine gemeinsame gemütliche Tour führte in das Jagst- und Kochertal. Auf sehr gut ausgebauten und gut beschilderten Radwegen ging es durch geschichtsträchtige und gepflegte Ortschaften bis Jagsthausen, wo zur Zeit die Götz von Berlichingen-Festspiele stattfinden. Zu seiner Begeisterung fand Hermann dort eine Obstplantage, wo er seine geliebten Schattenmorellen fand und verköstigte.

Ein kulinarisches Highlight der Tour war die mittägliche Einkehr im Gasthaus zur Post in Reichartshausen, einem kleinen Weiler in der Nähe von Amorbach, der aus ein paar Gehöften besteht. Hier durften wir auf Vorschlag des Wirts am Vortag hergestellte vorzügliche Bratwurst mit Rahmkohlrabi goutieren.

Der Gasthof trägt zu Recht die Auszeichnung „Haus der Bratwurstwurstkultur“. Mehrere Liter selbstgemachter Viez löschten als Schorle vorzüglich den Durst, denn wir hatten bis hierher schon einige schwere Kilometer in den Beinen. Jonny gönnte sich eine Portion „Scharfschmier“, die ihm ebenfalls mundete.

Der Wirt konnte uns noch einige wichtige Tips zur Viezherstellung mit auf den Weg geben. Fazit.: den Viez auf der Hefe lassen, erst von der Hefe nehmen, wenn er wiederholt zu gären beginnt. Nach einer schönen Abfahrt ins Maintal gönnten wir uns in Bürgstadt, einem Vorort von Miltenberg am Main, in einer modernen Vinothek köstlichen Frankenwein.

Während unseres Aufenthaltes im Gasthaus Grüner Baum durften wir mit dem spendablen Wirt den Sieg über Schweden feiern und mussten am vorletzten Tag unseres Aufenthaltes die Niederlage gegen Südkorea erleiden. Dies änderte nichts an der guten Stimmung in der Gruppe.

 
Auf der Rückreise ins Saarland machten wir Halt in Weisenheim am Berg an der Weinstrasse. Hier belohnten wir uns auf der Terrasse des Hotels Stetter mit Pfälzer Köstlichkeiten für die Anstrengungen der vergangenen Tage. 

KarlJosef Hilt

 

 

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